Bouillabaisse


Bouillabaisse
- Was ist Bouillabaisse?
- Bouillabaisse – so schmeckt das Mittelmeer vor Südfrankreich
- Ein raffiniertes Fischgericht in zwei Gängen – die provenzalische Bouillabaisse
- Historische Facts zur französischen Fischsuppe Bouillabaisse
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Küchenrichtung Französische Küche
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Basis Fleisch / Fisch
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Schärfe pepper pepper pepper
Was ist Bouillabaisse?
Bei der französischen Bouillabaisse dreht sich alles um Meeresfrüchte und Fisch: bevorzugt frisch aus dem Mittelmeer gefangen und in herrlicher Vielfalt. Manche Köche servieren den Fisch in Form einer Suppe mit der Textur eines Eintopfs; die Marseiller Art der Zubereitung verlangt jedoch zunächst das Kochen einer Fischsuppe, dann das separate Anrichten der Fische und Meeresfrüchte.
Bouillabaisse – so schmeckt das Mittelmeer vor Südfrankreich
Das provenzalische Fischgericht Bouillabaisse vereint kulinarische Schätze des Mittelmeers: Unter anderem treffen Seeteufel auf Knurrhähne, Wolfsbarsche auf Drachenköpfe und Rotbarben auf Meeraale. Langusten, Garnelen, Krebse und Muscheln runden als Meeresfrüchte den köstlichen Reigen an Meeresbewohnern ab. Zu diesen gesellen sich für die Fischsuppe sonnengereifte Tomaten, würziger Fenchel sowie Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze, frische Kräuter und reichlich Olivenöl. Auf diese Weise fängt die Bouillabaisse die intensiven Aromen Südfrankreichs ein.
Ein raffiniertes Fischgericht in zwei Gängen – die provenzalische Bouillabaisse
Die Franzosen genießen ihre Bouillabaisse, indem sie zuerst die Fischsuppe essen: püriert, mit edlem Safran gewürzt, der einen intensiven Gelbton verleiht. Die Fische und Meeresfrüchte werden in der Zwischenzeit auf einer Platte angerichtet, mit Kartoffelscheiben garniert und nach der Suppe serviert. Frisches Weißbrot, das sogenannte Marette, sowie Rouille, eine scharfe Knoblauchsoße von mayonnaiseartiger Konsistenz, runden dieses einzigartige Fischgericht ab. In Frankreich ist es üblich, die Soße auf eine Brotscheibe zu streichen und diese kurz in die Suppe einzutauchen.
Historische Facts zur französischen Fischsuppe Bouillabaisse
Um die Geschichte der Bouillabaisse rankt sich so manche Legende. Gegen die Vermutung, sie hätte sich aus einer einfachen Fischsuppe aus Abfällen entwickelt, sprechen die – so gar nicht einfachen – Zutaten und kostbaren Gewürze. Der Name Bouillabaisse leitet sich von dem Ausdruck „bouilhe-baisso“ ab; er bedeutet, dass der Topf vom Feuer gezogen wird, sobald der Inhalt kocht. Die erste Erwähnung fand eine ähnliche Fischsuppe in Frankreich 1790, die Bouillabaisse in heutiger Form in Marseille 1830.
Wer aufwendige Fischgerichte wie die französische Bouillabaisse liebt, der könnte auch von Temari, kleinen Reisbällchen mit Fisch nach Sushi-Tradition, begeistert sein. Weitere kulinarische Inspirationen der japanischen Küche liefern die gefüllten Tofu-Taschen Inari-Sushi, die Sushi-Schiffe Gunkan-Maki und das Oyako-Sushi mit einer Ummantelung aus rohem Fisch.