Kleine Veränderungen können Grosses bewirken. Wir haben nützliche Tipps und Tricks zusammengestellt, die dir dabei helfen, Lebensmittelabfälle bei deinen Bestellungen zu reduzieren und das Beste aus deinen Essensresten herauszuholen. Dies schont unseren Planeten und dein Portemonnaie!


Überleg dir, was und wieviel du bestellst
Du willst am nächsten Tag noch etwas fürs Mittagessen übrig haben? Oder du möchtest Reste lieber ganz vermeiden, da du diese sowieso nicht mehr verwenden wirst? Gut durchdachte Essensplanung hilft dir, weniger Lebensmittel zu verschwenden.
Essensreste richtig aufbewahren
Lege dein Essen in einen luftdichten und trockenen Behälter. Sobald alles abgekühlt ist - ab in den Kühlschrank damit. Iss deine Reste so bald wie möglich auf, damit diese nicht verderben.
Reste klug aufbewahren und haltbar machen
Neuere Essensreste stellst du am besten hinten in den Kühlschrank und die älteren ganz nach vorne. Dann greifst du auch zuerst nach ihnen. Beschrifte die Gerichte, damit du den Überblick behältst. (Gekühlt sieht dein indisches Curry dem mexikanischen Wrap erstaunlich ähnlich).
Richtig aufwärmen - heiss, heisser, am heissesten
Achte darauf, dass du dein Essen am Besten nur einmal aufwärmst. Weiter sollte es beim erneuten Aufwärmen wirklich kochend heiss werden. Dampf oder Blasen sind ein guter Indikator. Vergiss nicht umzurühren, damit alles gleichmässig aufgewärmt wird. Die Aufwärme-Regeln gelten für fast alle Lebensmittel, ausser bei übriggebliebenem Reis. Dieser birgt ein höheres Risiko für Lebensmittelvergiftungen bei erneutem Erhitzen, also lass hier lieber die Finger davon.
Bouillon selber herstellen
Das übrig gebliebene Sommergemüse vom Salat, Ingwer von deinen Sushi und sogar Knochen von den Pouletflügeli: Daraus kannst du eine feine Bouillon machen. Einfach alles für mindestens 20 Minuten im Wasser kochen lassen, durch ein Sieb passieren und ab in den Kühlschrank. Bouillon oder Brühe kannst du fast immer gebrauchen um Suppen, Saucen, Risottos und vielem mehr einen Geschmack zu verpassen.
Was du nicht brauchst, wandert in den Kompost
Wenn gar nichts mehr geht, dann gebe deine Essensreste auf den Kompost. Entweder benutzt du den Kompost-Abfall in deinem Wohnblock, gibst diesen in die Sammelstelle oder legst dir deinen eigenen Kompost zu und machst daraus Dünger. Besonders für leidenschaftliche Gärtner:innen macht sich das gut.
Warum nicht aus Resten und frischen Zutaten was ganz Neues zaubern? Besonders bei vielen kleinen Portionen bietet sich das an.
Für dieses feine Mittagessen brauchst du nur zwei Scheiben Brot und etwas Käse. Bei der Füllung kannst du von Curry, über Paprika oder der obligaten Schweizer Ananas (für Toast Hawaii) praktisch alles wählen.
Pizzarand, übriggebliebenes Focaccia oder was du sonst an Teigwaren übrig hast einfach zerkleinern und mit etwas Olivenöl und einer Prise Salz und Pfeffer im Ofen backen. Dieses Rezept peppt garantiert jede Suppe oder jeden Salat auf.
Brate deine übrig gebliebenen Pommes Frites mit Zwiebelscheiben, etwas Chili, Salz und Pfeffer in einer heissen Pfanne an. Ist einfach und schmeckt mit ein bisschen Mayonnaise besonders gut.
Indisch bestellt und noch Sauce übrig? Mit etwas Spinat und Poulet oder Tofu zauberst du im Handumdrehen ein neues Curry.